Excess 13 Performance – Viel Vergnügen

Excess, eine Marke der Bénéteau-Gruppe, hat eine neue Kategorie von Mehrrumpfbooten erfunden, die weder die typischen «Villen auf dem Meer» noch reine Sportkatamarane sind. Es sind Spassboote mit guten Segeleigenschaften, die es schaffen, echte Emotionen zu vermitteln.

Excess ist eine Erfolgsgeschichte mit beeindruckenden Zahlen. In nur fünf Jahren ist es der Marke gelungen, 500 Käufer zu überzeugen. Basierten die ersten Excess-Kats noch auf VPLP-Designs mit Lagoon-Rümpfen, entstehen die neuen Modelle als eigenständiges Konzept. Das Design der Wasserlinien der Excess 13 stammt von Eric Levet vom Studio Marc Lombard Yacht Design Group, der sorgfältig daran gearbeitet hat, das Leistungsprofil zu verbessern. Die Innenausstattung kommt von Jean-Marc Piaton, der etwas Originelles, Einfaches, sehr maritimes, aber keineswegs karges entworfen hat, ganz im Gegenteil. Eine moderne Schlichtheit, die das Ganze veredelt und perfekt mit dem Aussendesign harmoniert. Die Ästhetik der Excess 13 hat uns sehr gut gefallen, und wir würden sagen, dass sie die typisch französische Kultur, die seit jeher in allen Bereichen, von der Automobilindustrie bis zum Kino, sehr ausgeprägt ist, in einer zeitgemässen nautischen Form präsentiert.

Wir gehen an Bord der 13 – die Zahl gibt die Länge in Metern an – und legen sofort ab, während es langsam hell wird. Das Tagesprogramm ist straff, nachdem am Vortag Windböen von bis zu 40 Knoten die Probefahrten auf See verhindert hatten. Leider folgt auf den Sturm die Flaute: Bei einem mageren Knoten Wind und ruhiger See scheint es wenig Hoffnung zu geben, unseren Test durchzuführen. Aber jeder Segler weiss, dass sich das im Nu ändern kann. So hissen wir das Grosssegel mit Hilfe der elektrischen Winsch und rollen den Code 0 auf dem Bugspriet aus.

SEGELN WIE AUF EINEM MONOHULL

Als wir uns vom Hafen entfernen, werden wir mit einer noch vorhandenen Nachtbrise belohnt. Bei 2 Knoten beginnt das Ruder bereits gut auf Befehle zu reagieren, dann nimmt der Wind leicht zu und wir nehmen etwas Fahrt auf. Schliesslich das unerwartete Geschenk: die Brise verstärkt sich auf 5-6 Knoten. Das Gefühl am Ruder ist das gleiche wie bei unserer ersten Fahrt auf einer Excess. Das war im Jahr 2022, als wir die 14-Meter-Yacht testeten. Dank des sehr direkten Ruders, das nah am äussersten Heck positioniert ist, hat man fast…

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T: Giuliano Luzzatto
F: Excess
excess-catamarans.com

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